Russland - ein Land der Zukunft

Clustermeeting am 5. Oktober 2006

imageDr. Reinhard Kohleick erwies sich als ein Glücksgriff, ein ausgemachter Kenner des Landes, der mit Frau und Kind in St. Petersburg lebt und für den seine Arbeit in Russland nicht eine beliebige Karrierestufe bedeutet.
Wer das Private Equity - Business in Russland betreiben will, muss in dem Land wie ein Fisch im Wasser schwimmen können. Viersprachig, mit wissenschaftlicher und kaufmännischer Ausbildung, mit Erfahrung in Industrie, Handel und Finanzwirtschaft gehört er zweifellos zum besten, was dieses Deutschland zu bieten hat. Und es ist gut, dass wir solche Menschen wie ihn in Russland haben. Beeindruckend diese Rede und im Inhalt so ganz anders als die Mafia-Stories deutscher Medien.

Mittelständische Erfolgsgeschichten in Russland. Aufkaufen russischer Firmen, sie entwickeln und wieder verkaufen - wer traute sich das zu? Private Equity als wichtiger Beitrag für die Wirtschaftsentwicklung Russlands und mit Erfolgsbilanz für deutsches Kapital! Welcher Abgrund an Dummheit tut sich dagegen bei den Erfindern der "Heuschrecken" auf. Die deutschen Kapitalgeber, das sind klingende Namen wie DEG, private Familien oder auch internationale wie 3i.

So einfache Sätze wie: "Wenn man in Russland die Gesetze einhält, geht man auch kein Risiko ein - aber man muss die Gepflogenheiten kennen" Sie verschlagen einem den Atem und man mag sie für Schönfärberei halten, wenn Dr. Kohleich nicht die Erfolge und Beweise eines Wirkens über fünfzehn Jahre in der Hand hielte. Die Fehler deutscher Unternehmensversuche wurden ohne Häme und präzise aufgelistet.

Dr. Kohleich schilderte exakt den Zustand der russischen Wirtschaft - aus der Perspektive der Zuhörer, die enorme wirtschaftliche Erholung seit 1998 und die Begeisterungsfähigkeit russischer Menschen am eigenen Erfolg. Er kennt auch die Methoden, mit denen man sein Geschäft in Russland verlieren kann und zeigt Ursache und Wirkungen auf.

Alle Zuhörer waren begeistert und konnten dem Autor folgen in der Ansicht: Russland lohnt!
(Dr. Otmar Schuster)

Vortrag von Dr. Reinhard Kohleick, Quadriga Capital Russia (pdf, 470 KB)



"Sicherheit und Zuverlässigkeit in automatisierten Systemen"

Clustermeeting Automatisierung am 12. Juli 2006

Der Automatisierungsgrad in Industrieprozessen nimmt in den letzten Jahren ständig zu. Damit verbunden ist der erhöhte Einsatz von vernetzten elektronischen Systemen bis hin zu komplexen leittechnischen Anlagen.
Diese modernen Technologien im Bereich der Prozessautomatisierung erfordern ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit für Mensch, Maschine und Umwelt. Dem-entsprechend ändert sich auch die Normenlage für sicherheitsgerichtete Maschinen- und Anlagensteuerungen.

Vorgestellt und diskutiert wurden Fragen der Begriffswelt, Normen und Standards, die derzeitigen Anforderungen an sichere und zuverlässige Prozesse, sowie industrielle Anwendungserfahrungen.

Vortrag von Heinz Czichy, SIEMENS Automation and Drives Koordinator Safety integrated (pdf, 1,1 MB)
Vortrag von Prof. Dr. U. Maier, Automatisierungstechnik und komplexe Systeme Universität Duisburg-Essen (pdf, 191 KB)



Fortführung der Clustermeetings zu den Themen Vertrieb & CRM

am 17. Oktober 2005 "Im Preis liegt Heil" - Intelligente Preisoptimierungen in wettbewerbsintensiven Märkten

Die Kernfrage des Managements ist stets die Gleiche:
Wie setzen wir höhere Preise in wettbewerbsintensiven Märkten durch?
Wie begegnen wir dem Slogan "Geiz ist geil"?
Fakt ist: Der Preis ist der Gewinntreiber Nr. 1. Kaum irgendwo werden jedoch mangels systematischer Analyse so große Gewinnpotenziale verschenkt wie beim Preis.
Traditionelle Preisdifferenzierungen lassen sich kaum noch aufrechterhalten. Graue Märkte und Parallelimporte führen zum Kollaps etablierter Preissysteme und zu katastrophalen Gewinneinbrüchen. Der Euro verschärft diese Tendenzen erheblich. Ein pro-aktives Pricing, welches die komplexen Zusammenhänge und Determinanten einbezieht, wird unverzichtbar. Eine stärkere internationale Koordination des Pricing wird notwendig. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden daher Analysen und Modelle präsentiert, die bereits erfolgreich in der Industrie umgesetzt worden sind.

Vortrag von Herr Dr. Diether Tillmann, Director bei Simon Kucher & Partners. Simon Kucher & Partners gehört zu den international namhaftesten Beratungsunternehmen auf dem Gebiet der strategischen Analyse und der praktischen Umsetzung. (pdf, 2,2 MB)



Clustermeeting "Geomarketing" am Mittwoch, 11. Mai 2005


Geomarketing beschreibt die räumliche Komponente des Marketing. Dabei werden unternehmenseigene Daten mit Bevölkerungs-, Wirtschafts- und räumlichen Daten auf Basis eines Geographischen Informationssystems (GIS) verknüpft.
Die Einsatzmöglichkeiten von Geomarketing für den Mittelstand sind sehr vielfältig: Bei der Standortplanung können zum Beispiel durch Kundeninformationen im Umkreis von Niederlassungen und Filialen Planungsrisiken minimiert, im Marketing können durch exakte Zielgruppendefinitionen Streuverluste weitgehend vermieden werden. Diese und weitere raumbezogene Fragen der Unternehmensstrategie, des Marketing und des Vertriebs lassen sich mit Geomarketing effizient und anschaulich per Mausklick beantworten.
Im Clustermeeting veranschaulichte der Geschäftsführer der Center for Geoinformation GmbH, Herr Dr. Bodo Bernsdorf, den Nutzen und den vielfältigen Einsatz von Geomarketing und präsentierte die jeweiligen Anwendungen anhand von Praxisbeispielen.

Vortrag von Herrn Dr. Bernsdorf, CeGi Center for Geoinformation GmbH, Dortmund (pdf, 7 MB)



Clusterveranstaltung "Vertrieb & CRM" am 15. September 2004


Vertriebsorganisation - Basis für den Unternehmenserfolg

· Wie wecken wir das Interesse potenzieller Kunden für unsere Lösungen?
· Wie können wir uns vom Wettbewerber abgrenzen, wenn die Unterschiede. sehr kompliziert erklärt werden und der Kunde es kaum versteht?
· Wie setzen wir höhere Preise trotz zunehmender Billigkonkurrenz durch?
· Wie können wir den Umsatz pro Verkaufsabschluss und pro Verkäufer steigern?
· Wie können wir unsere teuren Spezialisten gewinnbringend einsetzen?
· Wie kann unser "Umsatzforecast" so genau werden, dass er verlässliche Zahlen liefert?

Diese und weitere Fragen stellten sich am 15. September bei ZENIT viele Unternehmen und Vertriebsverantwortliche.
Ein Vortrag von Herrn Dietmar Meding, Geschäftsführer der es-Sense Unternehmensberatung und langjähriger Vertriebsleiter/Geschäftsführer gab zun diesem Themenkomplex einen Überblick, welcher durch Praxisbeispiele aus dem Unternehmensalltag abgerundet wurde.
Ziel des ZENIT-Trägervereins ist es, zum Thema Vertrieb und den damit verbundenen "in-novativen Ansätzen" ein Forum und Anregungen zu schaffen.

Vortrag von Dietmar Meding, es-Sense Unternehmensberatung, Düsseldorf (pdf, 732 KB)



7. Meeting des Wasserclusters " Innovationen in der Wasserwirtschaft - Schlüssel für Ökoeffizienz und soziale Akzeptanz? am 27. Juli 2004


Wasserwirtschaft wird zu einem immer wichtigeren gesellschaftlichen Thema und dies nicht nur in Deutschland. Allgemeines Anzeichen des gestiegenen Interesses sind die immer häufigeren Initiativen zur Wasserwirtschaft auf kommunaler, regionaler, Landes- und Bundesebene. Soeben wurde zudem vom BMBF ein Ideenwettbewerb zum " Integrierten Wasserressourcen-Management" ausgeschrieben, welcher die wassertechnische Forschung in Deutschland während der nächsten 5 Jahre bestimmen wird.

Vor dem Hintergrund der veränderten Rahmenbedingungen soll im Rahmen des Wasserclusters, eine Diskussion unter dem Oberbegriff "Innovationen in der Wasserwirtschaft - Schlüssel zur Ökoeffizienz und sozialen Akzeptanz" über die Notwendigkeit von Veränderungen und Ergänzungen in den bestehenden Systemen und zu den Anforderungen an neue Systeme angestoßen werden. In den nächsten Monaten ist beabsichtigt sich mit verschiedenen Experten über Innovationen in der Wassertechnik austauschen und ggf. neue Ansätze zu formulieren, um das Gewicht der ZENIT in die Innovationsdiskussion in diesem Bereich einzubringen und den Vorstellungen des wassertechnischen Sachverstandes aus unserem Verein Raum zu geben.

Mit dem Clustermeeting am 27. Juli 2004 wurde mit Herrn Dr. Harald Hiessl, Abteilungsleiter Umwelttechnik und Umweltökonomie, Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI), diese Diskussionsreihe gestartet.

Einleitung "Innovationen in der Wasserwirtschaft - Schlüssel zur Ökoeffizienz und sozialen Akzeptanz" von Andreas Rebhan
ARÖW GmbH, Duisburg (pdf-Datei/ 454 KB)

Vortrag "Urbane Wasserinfrastruktursysteme, Handlungsdruck und innovative Lösungsansätze" von Dr. Harald Hiessl, Fraunhofer Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe (pdf-Datei/ 2,5 MB)



GIS Cluster im Rahmen einer Veranstaltung des Salzburger Landes am 3. Juni 2004

Am 3. Juni 2004 präsentierte sich das Salzburger Land in Nordrhein-Westfalen. Zu diesem Anlass traffen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik beider Länder in Düsseldorf zusammen, um ihre Interessen und Kompetenzen vorzustellen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu diskutieren.
Professor Josef Strobl von der Universität Salzburg hat in einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in seinem Auftaktvortrag die Hochschule, das Z-GIS Zentrum für Geoinformatik und den dortigen GIS Cluster vorgestellt und konkrete Ansätze für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit aufgezeigt.
Es folgte eine Diskussion mit allen Teilnehmern. Zielsetzung war die Vernetzung der Akteure, Anbahnung von Kooperationen und Initiierung gemeinsamer Projekte.

Präsentation von Professor Josef Strobl (pdf-Datei/ 3,4 MB)



Die Zukunft beginnt jetzt!

Erfolgsfaktoren für gelungene Unternehmensübergaben
Clustermeeting am 22. April 2004

Allein in Nordrhein-Westfalen stehen in den kommenden fünf Jahren ca. 20.000 Unternehmensübergaben an, bei denen heute noch völlig ungeklärt ist, wer in die Fußstapfen des derzeitigen Firmeninhabers treten soll. Die Gründe für diese offenen Übergaberegelungen sind vielseitig - Übergangszeiten, Profil des Nachfolgers, Einbeziehung des mittleren Managements - dennoch, ein Mangel an geeigneten Nachfolgelösungen herrscht bei rechtzeitiger und systematischer Vorbereitung nicht. Über das Landespro-jekt move: Unternehmensnachfolge NRW ist in den letzten vier Jahren zumindest ein Bewusstsein für die Brisanz des Themas geschaffen worden.

In Clustermeeting am 22. April 2004 wurden in zwei Einführungsreferaten, ergänzt durch ausgewählte reale Fallbeispiele die wesentlichen und planbaren Faktoren betrachtet, die zu einer erfolgreichen Unternehmensübergabe führen. Zudem erhielten die Teilnehmer Hinweise auf aktuelle Fragen der Erbschafts- und Schenkungssteuer.

Die Referenten des Abends:
Heinz Bilk (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater), ist Inhaber einer WP- und Steuerbera-terpraxis in Essen. Die Schwerpunkte seiner Praxis liegen in der umfassenden steuer-rechtlichen und wirtschaftlichen Betreuung von mittelständischen Klienten.
(Präsentationsunterlagen: Vortrag, pdf/ 140 KB, Vorweggenommene Erbfolge, pdf/ 46 KB)

Wolter Classen (Diplom-Betriebswirt), Gründer von proNachfolge in Essen, verfügt ü-ber 20jährige Managementerfahrung in mittelständischen Unternehmen und hat sich auf die Planung und Umsetzungsbegleitung von Übergabeprozessen spezialisiert.
(Präsentationsunterlagen pdf/ 1,64 MB)



Die Zeit für Mutige - Sichern Sie sich zukünftige Märkte

Cluster-Meeting Vertriebsorganisation am 23. Oktober 2003

Jede Münze hat bekanntlich zwei Seiten. Genauso birgt auch die derzeitige Konjunktur Risiken und Chancen. Es ist Ihre Entscheidung, pessimistisch oder optimistisch zu reagieren, d.h. Ressourcenausbau oder Resignation.
Momentan bietet Ihnen Ihr Wettbewerb möglicherweise die beste Gelegenheit, Weichen zu stellen, um Marktanteile zu vergrößern oder neue Geschäftsfelder zu erschließen.
Wichtig ist eine effiziente Vertriebsorganisation, die zielgerichtet auf Ihre Kunden ausgerichtet ist und sie bedarfsgerecht versorgt.
Vorteile sowie Planung und Aufbau einer solchen durchschlagkräftigen Vertriebsorganisation war das Diskussionsthema unserer Cluster-Veranstaltung am 23. Oktober 2003 im Hause der ZENIT GmbH.
Rolf Lersmacher sowie Ralf vom Stein, beide von der Macher GmbH aus Aachen, machten die Einführung in das Thema.
In Amerika werden etwa 70 % der Warenströme über Handelsvertreter- /Makler-Strukturen vertrieben; in Deutschland wird nur in etwa ein Drittel der Waren über diesen Verteilerweg abgesetzt. Der häufig gute und schnelle Marktzugang von Handelsvertretern/Maklern und deren erfolgsabhängige Honorierung gewinnt auch in Deutschland immer mehr an Bedeutung.

Präsentation der Macher GmbH aus Aachen (pdf-Datei/ 824 KB)



Cluster-Meeting zur Pro-bono-Initiative MittelstandPlus

am 14. Oktober 2003

Zur strategischen Ausrichtung und Sicherung der Zukunftsfähigkeit von Unternehmen sind häufig verwendete Schlagworte:
Wissensmanagement - Globalisierung - Netzwerke - E-Commerce.
Gerade mittelständischen Unternehmen, die sich den Herausforderungen der Zukunft stellen, fällt es bei der Entwicklung der richtigen Strategie häufig schwer, alle relevanten Bereiche personell abzudecken.
Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit haben die Unternehmensberatung McKinsey & Company, der DIHK, die KfW-Bankengruppe und die Zeitschrift "WirtschaftsWoche" die Pro-bono-Initiative MittelstandPlus ins Leben gerufen.
MittelstandPlus will den Mittelstand dadurch unterstützen, dass aus einem Experten-Pool jeweils geeignete Beiräte oder Aufsichtsräte für mittelständische Unternehmen gewonnen werden können.



6. Meeting des Wasserclusters am 11.03.2003


Zusammenarbeit mit Vietnam auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft

In Fortführung unserer Wasserclustermeetings haben wir Herrn Prof. Harro Stolpe (Ruhr-Universität Bochum) und Frau Weidenbach-Mattar (Ministerium für Wissenschaft und Forschung NRW) als Vortragende zum Thema
"Zusammenarbeit mit Vietnam auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft" gewinnen können. Auf Grund der Erfahrungen in einem konkreten Vietnam-Projekt wurden die dort vorhandenen Probleme der Wasserwirtschaft, mögliche Aktivitäten von deutschen Unternehmen - auch aus dem Mittelstand - und die dazu vorhandenen Förderungsmöglichkeiten der Zusammenarbeit durch NRW vorgestellt und diskutiert.

Präsentationsunterlagen zum Vortrag von Prof. Harro Stolpe (pdf-Datei/ 8,8 MB)



Clustermeeting im Bereich B2B vom 26.03.2002


Kundenzufriedenheit und Pflege der Kundenbeziehungen sind wichtige Bausteine der Vertriebs- und Servicestruktur in Unternehmen. Um die Informationen zu Kunden unternehmensweit verfügbar zu halten, sind in großen ERP-Standardlösungen CRM-Module (Customer Relationship Management) implementiert. Die Einführung solcher Lösungen sind für kmUs allerdings zu kostspielig und zu aufwendig. Es gibt allerdings auch einfachere Web-basiert Lösungen, die bei geringer Anfangsinvestion, kurzen Einführungszeiten, geringen laufenden Kosten und ohne Administrationsbedarf das Ziel der Transparenz der Kundenbeziehungen verwirklichen. Wir haben Ihnen auf unserer Clusterveranstaltung einige Lösungsansätze sowie deren Kosten, deren Chancen und deren Risiken vorstellen können.

Präsentationsunterlagen zu den beiden Vorträgen:

Thomas Frühbuss, Direktor Geschäftsbereich Applications & Solutions (kaufmännische Anwendungen), Triaton GmbH mit einem Überblick über die heutigen Entwicklungen im Bereich CRM und den Grundfragen bei Investitionsentscheidungen zu entsprechenden IT-Lösungen

Präsentation (pdf-Datei/ 1,2 MB)

Peter Schäfer, Service Sales Manager der Parsytec AG. Anhand eines Erfahrungsberichtes zur Einführung eines webbasierten CRM-Tools erläuterte er die wesentlichen Schritte und Resultate nach neunmonatiger Anwendung.