01.06.2015 17:30

176. Unternehmertreff mit Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, am 1. Juni 2015, 17.30 Uhr, ZENIT GmbH, Bismarckstraße 28, 45470 Mülheim

Europas Herausforderungen in der Welt


Der alte Kontinent Europa ist mit dem  Ausgang des Mittelalters zur führenden Weltregion geworden. Wettbewerb, entstanden aus einer Dezentralisierung des wirtschaftlichen und politischen Lebens mit Gestaltungsraum für das Individuum; Wissenschaft, als Technik des Lernens, Verstehens und Veränderns der natürlichen Umwelt; Herrschaft des Rechts, zur Sicherung der privaten Rechte und des friedlichen Interessenausgleichs; Medizin, zur Gesundheit und Lebensverlängerung; Verbrauchergesellschaft, in dieser Rolle prägt das Individuum sein wirtschaftliches Umfeld. Schließlich die Arbeitsethik als moralisches Grundgerüst, das maßgeblich aus christlichem Humus erwachsen ist. Das waren die Treiber.

Nach den ideologisch induzierten Katastrophen des letzten Jahrhunderts führte uns kluge Politik in ein geeintes und friedliches Europa, das sich mit seinem Wertekanon auf die gesellschaftlichen Leistungen Europas besinnt. Umweltschutz trat hinzu. Freiheit und der daraus resultierende Wohlstand sind ein unwiderstehlicher Magnet für jene vor der Tür. Die herinnen scheinen das oft zu vergessen.

Aber Europa kann die Probleme der Welt selbst mit einem weitgehend kongenialen Amerika nicht allein lösen. Das Gewicht der westlichen Welt an Menschen und Wirtschaftskraft nimmt im Vergleich zur Weltbevölkerung ab – außereuropäische Volkswirtschaften haben die alten Vormächte wirtschaftlich und wissenschaftlich in manchen Bereichen bereits überholt. Es stellt sich daher die Frage, was Deutschland und was Europa tun können, um den Wohlstand seiner Bürger zu erhalten und weiter eine gewichtige Stimme in der Welt zu sein.

Volker Kauder ist ein Fels in der politischen Brandung nach innen wie nach außen. Seine Einsichten prägen deutsche Politik.

Nach gut 15 Jahren ist dies nun meine letzte Einladung zu einem Unternehmertreff. Diese Treffs waren für mich die Highlights der ZENIT- Arbeit. Es bleibt mir nur, Ihnen Dank zu sagen für die freundliche Begleitung über die Zeit. Ich wünsche meinen Nachfolgern, dass dieser Tupfer im Wirtschaft- und Kulturleben Nordrhein-Westfalens weiterhin Ihre Aufmerksamkeit finden wird.

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