Innovations- und Nachwuchspreise
ZENIT e.V. zeichnet Unternehmen aus


Wie stark der nordrhein-westfälische Mittelstand in punkto Innovationsfähigkeit und Nachwuchsförderung ist, bewiesen die qualitativ hochwertigen Wettbewerbsbeiträge, die eine fünfköpfige Jury im Rahmen zweier Wettbewerbe zu bewerten hatte. Um den vom Mülheimer ZENIT e.V. zum fünften Mal ausgeschriebenen und mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis, der dieses Jahr unter dem Motto "Keine Zukunftsfähigkeit ohne Kooperationsbereitschaft" stand, hatten sich 27 Unternehmen beworben. Gewinner ist das Aachener Unternehmen m2p-labs. Mit Auszeichnungen geehrt wurden die AS Antriebstechnik & Service GmbH aus Reken, die ENIVIMAC Engineering GmbH aus Oberhausen, das Kunststoff-Institut Lüdenscheid (KIMW) und die robin GmbH aus Haan.

Um den Nachwuchspreis, der von der ZENIT GmbH, dem ZENIT e.V. und der Stiftung Jugend mit Zukunft erstmalig ausgeschrieben worden war und unter dem Motto "Keine Zukunftsfähigkeit ohne Nachwuchsförderung" stand, hatten sich elf Unternehmen und Einrichtungen aus Nordhrein-Westfalen beworben. Den ersten Platz gewann das Franz Sales Haus in Essen, Zweitplatzierter ist das Unternehmen Lenord, Bauer & Co GmbH aus Oberhausen, den 3. Platz erzielte die Phoenix Contact GmbH & Co. KG aus Blomberg.
Die Auszeichnungen der acht Unternehmen nahm Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart als Schirmherr der beiden Wettbewerbe am 1. Dezember vor rund 130 Gästen am Firmensitz der Mülheimer ZENIT GmbH vor.

Die eingereichten Beiträge um den Innovationspreis hätten wieder einmal bewiesen, dass Unternehmen auch in Zeiten der Wirtschaftskrise und Meldungen rund um Personalabbau, Rationalisierung und Restrukturierung erfolgreich wirtschaften und sich am Markt behaupten könnten, so Prof. h. c. Dr. Hjalmar Kuntz als Juryvorsitzender in seiner Laudatio. Auch die Gewinner des Nachwuchspreises belegten eindrucksvoll, wie Unternehmen Herausforderungen angenommen und mit innovativen Konzepten begegnet hätten. Alle Preisträger, so Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart in seinem Grußwort "haben gemeinsam, dass sie in besonderem Maße unternehmerische Verantwortung übernehmen. Das gilt heute nicht mehr als Selbstverständlichkeit." In Zukunft noch besser werden müsse allerdings noch die Zusammenarbeit zwischen Mittelstand und Wissenschaft. "Das darf nicht sein wie bei den zwei Königskindern, die niemals zusammenkommen. Keine Idee darf uns verloren gehen, wenn wir mehr Innovationen in diesem Land hervorbringen wollen."