Unternehmen aus Burbach gewinnt Innovationspreis 2007

Das Unternehmen eltherm Elektrowärmetechnik GmbH aus dem siegerländischen Burbach ist Sieger des zum vierten Mal vom Trägerverein ZENIT e.V. ausgeschriebenen Innovationswettbewerbs. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde am Montag Abend, den 26. November 2007 durch den nordrhein-westfälischen Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und den Vorsitzenden des Trägervereins ZENIT, Dr. Otmar Schuster, verliehen.

In seinem Grußwort vor über 100 Gästen sagte Pinkwart: „In diesem Jahr werden vor allem diejenigen Innovationen nordrhein-westfälischer Mittelständler ausgezeichnet, die durch eine gelungene Export- und Internationalisierungsstrategie zu einem Erfolg geworden sind. Wir brauchen solche Schrittmacher in Nordrhein-Westfalen. Schließlich ist der Export ein Wachstumsmotor der Wirtschaft.“

Im Mittelpunkt der Ausschreibung, so Dr. Hjalmar Kuntz als Juryvorsitzender während seiner Laudatio, stand die Frage, wie es mittelständischen Unternehmen gelingt, innovative Produkte oder Dienstleistungen nicht nur zu entwickeln, sondern auch international erfolgreich zu vermarkten. Die siebenköpfige Jury wollte wissen, welche Produkte bzw. Dienstleistungen zum Exporterfolg des Unternehmens beitragen, wie eine Internationalisierungsstrategie für diese entwickelt wurde und welche Kernbotschaften diese enthält, wie die Strategie durch eine sinnvolle, innovative Kombination aus Technik, Marketing, Vertrieb und Personaleinsatz in die Praxis umgesetzt wird und welche messbaren Erfolge der Strategie Recht geben. Eingegangen waren 24 Bewerbungen.

Kontakte zu rund 200 innovativen Firmen aus NRW und damit interessante Einblicke in das Innovationsgeschehen des Landes zu konjunkturell sehr unterschiedlichen Zeiten seien, so Kuntz, durch die Ausschreibungen der letzten Jahre entstanden. Allerdings fehle die Möglichkeit zu Aussagen darüber, wie repräsentativ diese Firmen für Nordrhein-Westfalen insgesamt sind bzw. wie es um dessen Innovationskraft  tatsächlich bestellt ist. „Innovation ist überall eine ständige Baustelle, in NRW aber eine mit besonderem Handlungsbedarf, verknüpft mit hohen Erwartungen nicht zuletzt aufgrund der Größe und Bedeutung des Landes und seiner exzellenten Infrastruktur hinsichtlich Hochschulen und Forschungseinrichtungen.“ Die eingereichten Beiträge mittelständischer Unternehmen machten hier Mut.  Wären diese repräsentativ, müsse man sich über die Zukunft des Landes keine Sorgen machen, so Kuntz.
Wegen der hohen Dichte qualitativ hervorragender Anträge entschied die Jury, neben dem Sieger in diesem Jahr vier weitere Unternehmen auszuzeichnen und allen eine kostenlose, einjährige Mitgliedschaft im Trägerverein anzubieten.