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27.02.2019 08:52

Digitalisierung: Wirtschafts-Staatssekretär folgt Netzwerk-Einladung


Das Thema Digitalisierung spielt sowohl im Alltag von Unternehmen als auch in der Landespolitik eine große Rolle. Wie groß das Interesse ist, zeigte die Veranstaltung „Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen – Status und Ausblick“, zu der das Netzwerk ZENIT e.V. am 26. Februar Mitglieder und Gäste zur Hans Turck GmbH & Co. KG eingeladen hatte. „Die Wahl des Veranstaltungsortes ist nicht nur der Mitgliedschaft des Unternehmens im Verein geschuldet. Turck gehört zu den führenden Anbietern auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik und ist ausgewiesener Experte rund um den Bereich der Digitalisierung“, so Thomas Eulenstein, Vorstandsvorsitzender des Netzwerks ZENIT e.V. in seiner Begrüßung.

Mit Christoph Dammermann, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, hatte das Netzwerk für sein Veranstaltungsformat Innovationsdialog einen hochrangigen Politikvertreter gewinnen können. Unter der Überschrift „Die Digitalisierungsstrategie des Landes NRW: Was fordert die Strategie von den Unternehmen? Wie können Unternehmen von der Strategie profitieren?“ stellte er die Bemühungen des Landes und die Angebote für Unternehmen vor: „Es ist das Ziel der Landesregierung, bis 2022 zur digitalen Spitzengruppe zu gehören. Wir verstehen die Digitalisierung als eine Chance, Nordrhein-Westfalen zum innovativsten und umweltfreundlichsten Industriestandort Europas zu entwickeln. Um Vorreiter bei der Digitalisierung zu werden, ist eine aktive Mitarbeit der Unternehmen vor Ort jedoch unabdingbar. Dort wo es nötig ist, helfen auch unsere umfangreichen Förder- und Beratungsangebote bei der Entwicklung digitaler Innovationen.“

Unter dem Motto „Industrie 4.0 – Chancen und Herausforderungen für ein innovatives Familienunternehmen“, beleuchtete Turck-Geschäftsführer Christian Wolf vor rund 90 Gästen in seiner Rede, wie das Thema den unternehmerischen Alltag eines international führenden Automatisierungsspezialisten prägt. „Industrie 4.0 umreißt das Zielbild, wie die Digitalisierung Industrie und Unternehmen verändert – sowohl bei unseren Kunden als auch im eigenen Unternehmen. Wir haben in den letzten Jahren weit mehr als 50 Mio. Euro investiert, von der IT-Infrastruktur angefangen über die Fertigungs- und Materiallogistik bis zur Digitalisierung zahlreicher Unternehmensprozesse. Industrie 4.0 verlangt smarte Daten, sie werden zum wesentlichen Element der Wertschöpfung. Von daher werden IT- und Software-Know-how auch für bislang eher hardwaregetriebene Unternehmen wie Turck zur Schlüsselressource, ebenso wie die stärkere Vernetzung mit Partnern.“


Thomas Eulenstein, Vorstandsvorsitzender des Netzwerks ZENIT e.V., ZENIT-Geschäftsführer Dr. Karsten Lemke, Christoph Dammermann, Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium und Turck-Geschäftsführer Christian Wolf (v.l.n.r.)

Im Rahmen einer abschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Karl-Uwe Bütof als Vertreter des Ministeriums, Christian Wolf und Gerd Kleemeyer, Geschäftsführer der Klemafol GmbH/Gera Chemie GmbH aus Mülheim, mit den Teilnehmern über die mit dem Thema Digitalisierung verbundenen Chancen und Risiken. Kleemeyer betonte dabei, dass es außer Frage stehe, dass zukünftig viele Prozesse digital abgebildet, überwacht oder ausgeführt würden. Aber nicht immer müssten es die großen Lösungen sein. Häufig reichten schon kleine Schritte, um große Wirkung zu erzielen. Der Mittelstand brauche also keine Angst vor dem Thema zu haben und solle die Beratungsleistungen wie sie ZENIT biete nutzen.