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19.09.2018 09:11

Unternehmertreff - Smarte Maschinen: Mehr Chance als Bedrohung


Was für viele immer noch nach Science Fiction und Zukunftsmusik klingt, ist für Dr. Ulrich Eberl, Autor des Buches „Smarte Maschinen“, der Beginn einer Revolution. Die Gäste des 188. Unternehmertreffs des Netzwerks ZENIT e.V. lauschten am 18. September gebannt seinem Vortrag „Smarte Maschinen – Künstliche Intelligenz und die Unternehmen von morgen“.

Schon heute sind smarte Maschinen in der Lage, ähnliche Dinge wie Menschen zu vollbringen: Sie können laufen, greifen, sprechen, zuhören, sehen, lesen, analysieren oder eben lernen. In manchen Bereichen seien sie gar besser als Menschen. Diese bräuchten Jahre, um zum Beispiel für digitale Internetkarten straßenweise Hausnummern zu erkennen und zuzuordnen, trainierte Maschinen benötigten dafür nur wenige Stunden.

Was als Bedrohung wahrgenommen werde könne, sei aber vielmehr eine echte Chance. Bedenke man den demographischen Wandels und die immer älter werdende Bevölkerung, seien Entwicklungen wie autonome Elektroautos oder Haustierroboter durchaus als Vorteil zu werten. Es sei gut möglich, dass smarte Maschinen Arbeitsabläufe automatisierten, gleichzeitig gäbe es aber auch neue Arbeitsfelder und nicht jeder sei letzten Endes durch eine Maschine zu ersetzen.

Im Vergleich zu Asien und Nordamerika habe Deutschland wie die meisten Länder Europas hier aber einen größeren Nachholbedarf. Schließlich investierten andere in Firmen und Technologien zu künstlicher Intelligenz drei bis fünf Mal mehr.