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03.06.2015 08:51

Volker Kauder Gast des ZENIT Unternehmertreffs


„Freiheit und Verantwortung“ waren die zentralen Themen beim 176. Unternehmertreffs des Netzwerks ZENIT e.V. am 1. Juni mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Volker Kauder. „Was glauben wir, durch Gesetze vorgeben zu müssen, wo sollen wir darauf vertrauen, dass die Menschen das richtige tun?“, fragte der Gast die mehr als 100 Zuhörer. Die Frage der Freiheit werde häufig vergessen, das Kleinteilige in der nationalen und internationalen Politik zu sehr in den Vordergrund gerückt. Dabei sei Europa eine großartige Sache, eine Friedensversicherung sowie Schicksals- und Wertegemeinschaft und keine Veranstaltung von Euro und Cent.


Mehr als 100 Gäste lockte der CDU/CSU Fraktionsvorsitzende nach Mülheim

Der überzeugte Europäer appellierte, die wirklich wichtigen Herausforderungen anzugehen. Dazu gehöre, Europa zusammen zu halten, einen Austritt Griechenlands oder Großbritanniens unter fast allen Umständen zu verhindern. Gerade im außereuropäischen Ausland habe man kein Verständnis für derartige Überlegungen. Gefragt seien politische Stabilität und Verlässlichkeit. Der Zusammenhalt Europas sei auch Voraussetzung, um gegenüber den USA oder Asien wirtschaftlich bestehen zu können, eine Unterzeichnung des Freihandelsabkommens TTIP unbedingt notwendig. „Europa ist nicht der Nabel der Welt, deshalb müssen wir unsere Stärken stärken“. Dazu zähle vor allem der Bereich Kreativität, weshalb die Ressource Bildung zunehmend wichtiger werde.


Dr. Otmar Schuster begrüßte die Gäste zum letzten Mal als Vereinsvorsitzender

Ein starkes Europa ist, so Kauder, auch wichtig, um Konflikten wie dem in der Ukraine oder dem internationalen Terrorismus begegnen zu können. Gerade bei letzerem sei man auf die Hilfe der USA angewiesen. Zwar könne man über einzelne Methoden der Informationsbeschaffung diskutieren, dennoch hätten die transatlantischen Beziehungen für Europa eine immens große Bedeutung: „Schließlich sind die USA Freunde und Staaten wie Russland und China Partner.“
Die Frage, ob für die Durchsetzung europäischer Interessen eine einheitliche Regierung notwendig sei, verneinte Kauder. „Wir brauchen keine Vereinigten Staaten von Europa. Wir brauchen aber ein gemeinsames Wertesystem, das wir nach außen mutig vertreten.“